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Heuer besucht das Familienzentrum in Berg Fidel / 13.07.09

Nur kurz unterbrochen wurde die Hexensprechstunde der KITA-Kinder, als der Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Wolfgang Heuer das Familienzentrum St. Maximilian Kolbe in Berg Fidel besuchte. Anlass war die anstehende Sanierung des Familienzentrums, das nach einem Vierteljahrhundert doch etwas in die Jahre gekommen ist. Die Sanierung wird durch Mittel des Konjunkturpaketes unterstützt.

„Gleichzeitig wird die dringend notwendige Erweiterung des Gebäudes stattfinden“, erläuterte die Leiterin des Familienzentrums, Dorothe Morbeck die Baumaßnahme. Heuer und der begleitende Ratsherr Winter sahen das schnell ein, als sie beispielsweise die Flurverbreiterung betrachteten, die seit Jahren als Personalraum dient.

„Mit Sanierung und Erweiterung wird den in Jahrzehnten gewachsenen Aufgaben des Familienzentrums Rechnung getragen“, begrüßte Heuer die Baumaßnahme.

Die ersten Kartons sind schon gepackt. In den nächsten Tagen wird das Familienzentrum mit seinen 65 Kindern für etwa vier Monate in freie Läden des Einkaufszentrum Berg Fidel ziehen, um den Handwerkern Platz zu machen. „Wir werden Leben in das Zentrum bringen“, erläuterte Morbeck schmunzelnd die Übergangslösung.

Von der Wichtigkeit des Familienzentrums für Berg Fidel mit Projekten für Kinder und Bildungsarbeit für die Eltern konnten sich Heuer und Winter schnell überzeugen. Die zwanzig Nationen, aus denen Berg Fidels Bewohner kommen, spiegeln sich auch unter den KITA-Kindern wieder. „Etwa 86 % der Kinder haben ausländische Wurzeln, das prägt unsere Alltagsarbeit“, schilderte die Leiterin die Situation.

Zum Abschluss versprach Heuer einen Besuch im Übergangsquartier im Berg Fideler Einkaufszentrum. Dann konnte die Hexensprechstunde für die Kinder weiter gehen, die noch keine Wunschzettel hatten.

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